Das Ende von World of Warcraft? Die Jägermeistercrew ermittelt!
Da ich schon zu WoW Zeiten Horde einfach besser fand, musste ich hier auch bei Zerstörung anfangen. Nun kam die Rassenauswahl - Dunkelelfen, Chaos oder die Grünlinge! Ich gebe zu, ich habe mich vorher nicht über die Klassen im Spiel informiert und habe deshalb auf "gut Glück" gewählt. Herausgekommen ist ein Chaos - Auserkorener! Diesen Charakter spiele ich erst 3 Tage und er macht mir Unheimlich viel Spaß!
Level 10 habe ich bereits erreicht und darf schon mal vorweg sagen, dass Warhammer Spaß macht. Doch ist Warhammer Online der "WoW Killer"? Ich hab mich mal in der Community schlau gemacht und fand einen Vergleich von einem Spieler sehr toll. Wo WoW PvE technisch alles richtig macht, hat WoW einfach im PVP Modus geschlafen. Dieser wurde niemals richtig ausgebaut. Bei Warhammer Online sieht es komplett anders aus. Hier dürfen sich die PvP Spieler auf epische Massenschlachten freuen, während die PvE Spieler sich bei den Öffentlichen Quests die tollen Gegenstände erkämpfen oder die normalen Quests absolvieren.
Die Entwickler von Warhammer Online haben gute Ideen integriert, wie z.B. Die Burgen die man einnehmen kann! Man belagert sozusagen eine gegnerische Burg mit Belagerungsgeräten und versucht den gegnerischen Burgherren zu besiegen. Jede Stadt kann erobert werden. Hier kann man den Konflikt ausleben der in WoW nur anhand von Quests vorgespielt wird. Wer es sich leisten kann wird auf Dauer sicherlich beide MMO´s spielen, andere werden wiederum einfach abwiegen müssen welche Art von Spiel sie lieber spielen. Allgemein bleibt auch zu sagen dass man einfach abwarten muss, wie Warhammer sich weiter entwickelt. WoW hat einfach einen enormen Zeitvorsprung und ist deshalb mittlerweile riesig. Warhammer hat hier viel Aufholbedarf. Das Questen in Warhammer Online erweist sich als sehr angenehm. Jedes Quest wird in den „Wälzer des Wissens“ eingetragen und am Bildschirmrand angezeigt. Wo man in World of Warcraft zu jederzeit Buffed offen hielt, um den Quest-Standort nachzuschauen, werden in Warhammer Online sämtliche Gebiete in dem sich euer derzeitiges Ziel befindet markiert. So wird der Spieler vorbildlich an die Hand genommen und künstliches Strecken der Spiellänge entfällt, da ihr nicht sinnlos lang durch die Gegend laufen müsst, um euer Ziel zu erfüllen.
Die Atmosphäre des Spiels gefällt mir sehr, aber das kann auch daran liegen das ich ein PvP Spieler bin.
Man fühlt sich als ob man immer im Krieg ist, in den Kriegslagern schlagen Kanonenkugeln ein oder es Donnert einfach. Animationen und Grafik sagen dem geschulten Auge zu, allerdings sind die Landschaften etwas schlechter designed. Die Wassereffekte hingegen sind absolut atemberaubend!
Dennoch möchte ich nicht zu hart kritisieren, denn Warhammer ist und bleibt bisher ein tolles Spiel, dass sicherlich am Ende des Tests eine schöne Wertung bekommen wird! Diesen werde ich Nachliefern sobald ich mich weiter vorgekämpft habe und wirklich alle Aspekte des Spiels testen konnte.
Auf der Games Convention war es die mit Abstand dunkelste Ecke auf dem ganzen Messe-Gelände und selbst die Hostessen mieden Blickkontakt mit dem Dead Space-Präsentationsraum. Beste Gegebenheiten also, um einen der wohl bösesten Titel dieses Jahres näher in Augenschein zu nehmen.
Zunächst einmal, die Pausefunktion hat entgegen vergangener Ankündigungen nun doch ihren Weg ins Spiel gefunden. Möchte man die Waffe oder das Equipment wechseln, so muss man sich eines wirklich schönen „Ingame“-Menüs bedienen, welches das Spiel jedoch nicht unterbricht. Wer Dringenderes zutun hat, kann das Spiel aber auch vollständig pausieren und durchatmen. Ansonsten herrscht aber stets reger Betrieb im packenden Horror-Action-Szenario. Die stimmige Grafik soll laut Entwickler durch verschiedene Areale, wie den botanischen Garten oder das Krankendeck, optisch viel Abwechslung bieten. Auch soundtechnisch kann „Dead Space“ punkten. Wer eine 5.1 Anlage besitzt wird sich sofort auf dem von Monstern besiedelten Raumschiff heimisch fühlen.
Das Waffensortiment des Minenarbeiters (dessen Gesicht man nur zu Spielbeginn und Ende zu sehen bekommt) setzt sich fast ausschließlich aus Minenwerkzeugen zusammen. Verschiedene Schneidewerkzeuge und Sprengladungen konnten optisch und spielerisch überzeugen, auch Gravitationsstiefel sind mit dabei. Einige Level integrieren dieses Feature, so dass ihr, an Wänden entlanglaufend die Monster auf die Schippe nehmen könnt. Die Kämpfe sind schnell und gewaltbetont. Wisst ihr wie ihr einen Gegner zur Strecke bringen könnt (z.B. durch einfrieren und zerschneiden mit dem Laserbohrer), fließt schnell literweise Blut. Die Tatsache, dass es nur 2 „wirkliche“ Waffen im Spiel gibt, macht die ganze Hatz nur noch interessanter.
Das kompromisslose, aber gleichzeitig abwechslungsreiche Shooter-Gameplay bietet in Verbindung mit der ausgezeichneten Optik durchweg Gänsehautatmosphäre. In den metallischen und kalten Arealen wimmelt es nur so von Kreaturen, verläuft man sich dennoch, zeigt euch ein weißer Laserstrahl, den Weg zum nächsten Savepoint.
Fazit
Technisch mehr als sauber, atmosphärisch bedrückend, dieser Titel könnte ganz groß werden. Die Zutaten dafür hat Dead Space schon. Man darf hoffen, dass Spannung und Story ein ähnliches Niveau erreichen. EA steckt einiges an Mühen hinein, um die am 31. Oktober erscheinende Franchise zu etablieren, dass sieht man Technik und Gameplay an. Ähnlich gespannt sind wir auf den zeitgleich zum Release erscheinenden Animationsfilm “Downfall“.
Merkt euch dieses Spiel Dead Space war für mich DAS Highlight der GC. Als großer Resident Evil 4 Fan habe ich mich in dem unheimlichen Raumschiff sofort heimisch gefühlt und richtig gegruselt. Die Atmosphäre ist wirklich der Hammer und wenn es die Entwickler schaffen, diese Spannung über die gesamte Spieldauer zu halten, wird Dead Space ein richtiger Knaller.
Die Prinzessin wurde entführt! Und wieder schickt Nintendo einen dickbäuchigen Schnauzbart-Träger auf Rettungsmission, doch dieses Mal handelt es sich nicht um Mario, sondern um seinen fiesen Gegenpart Wario. Diesem geht es auch in erster Linie nicht um die Prinzessin, sondern um den wertvollen Schatz den sie besitzt, einen Sack voll Geld, der niemals leer wird. Doch auf dem Weg dahin, muss Wario sich mit allerlei Piraten herumschlagen.
Ok, die Story von „Wario Land: The Shake Dimension“ könnte simpler nicht sein, doch darum geht es in dem Titel auch nicht, sondern um klassische, spaßige Jump’n’Run-Kost, wie man sie lange nicht mehr gesehen hat. So spielt sich der Wii-Titel fast genau so wie die alten „Wario Land“-Spiele für den Game Boy, das heißt ihr lauft von links nach rechts durch wunderschön gezeichnete 2D-Level, die natürlich mit allerlei Hüpfpassagen und dem ein oder anderen Rätsel angereichert sind. Knapp über 20 Level müsst ihr dabei absolvieren, die zwar nicht gerade sehr lang, dafür aber sehr abwechslungsreich und herausfordernd designt sind. Vor allem die Boss-Abschnitte machen einen besonders gelungenen Eindruck.
Schatzjagd
Während der einzelnen Stages habt ihr mehrere Ziele, die ihr erfüllen könnt, aber nicht müsst. Dazu kommen noch verschiedene Schätze, so dass euch genug Abwechslung während der Level erwartet, nicht zuletzt auch Dank der kleinen aber feinen Rätsel oder der spaßigen Fahrsequenzen (zum Beispiel in einer Lore oder einem U-Boot). Am Ende jedes Levels müsst ihr einen Bewohner aus dem Reich der Prinzessin befreien und unter Zeitdruck wieder zum Level-Beginn gelangen. Ein bisschen erhält man den Eindruck, Nintendo wollte den etwas geringen Umfang dadurch etwas vergrößern, aber immerhin müssen die Rückwege etwas anders angegangen werden, als die Hinwege. Nach jeder Mission könnt ihr euch im Item-Shop mit weiteren Extras eindecken und neue Herausforderungen freischalten.
Gesteuert wird Wario mit vertikal gehaltener Wiimote, das Nunchuk wird nicht benötigt. Insgesamt geht die Steuerung sehr flott von der Hand, wenige Knöpfe werden gebraucht und beim Schütteln der Wiimote vollführt ihr entweder eine Spezialattacke, oder schüttelt einen Gegner oder einen Sack voll Geld.
Was sollen die Balken?
Technisch kann man „Wario Land“ eigentlich keine großen Vorwürfe machen, die Umgebungen und Charaktere sind alle wunderschön gezeichnet und animiert, die Level sehr abwechslungsreich gestaltet, tolle Effekte verzücken das Auge und auch der Soundtrack passt sich jeder Spielsituation gut an und weiß zu gefallen. Zumindest auf Röhren-Fernseher gibt es also nichts zu meckern, Besitzer eines 16:9-TVs müssen allerdings zwei hässliche Balken an den Seitenrändern hinnehmen. Warum man keinen richtigen 16:9-Modus in das Spiel implantierte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
Fazit
Na endlich, nachdem Wario nur Auftritte in zahlreichen Minispiel-Sammlungen hatte, darf der sympathische Antiheld endlich wieder in einem klassischen Jump’n’Run zeigen, was er auf dem Kasten hat. Und das ist eine ganze Menge, denn dank tollem Leveldesign, spaßigen Hüpfpassagen, toller Grafik und Warios unvergleichlichem Charme macht „Wario Land“ eine ganze Menge Spaß.
Aber natürlich hat der Titel auch so seine Macken, die Story könnt ihr getrost vergessen und der Umfang ist auch nicht gerade der größte, aber Jump’n’Run-Fans sollten unbedingt einen Blick auf den Titel werfen, es lohnt sich!